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Karpathos

Arkássa und Finíki


    Picture: road fork
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Arkássa

Picture: the village Arkássa
Blick auf Arkássa und die Halbinsel Paleókastro


Das südlichste Dorf der Westküste, Arkássa, schmiegt sich an die Ränder eines ausgetrockneten Flußbetts, in dem die Dorfbewohner Gärten pflegen und Gemüse anbauen. Am südwestlichen Ortsrand, in Richtung der Nachbarinsel Kássos, ragt die felsige Halbinsel Paleókastro mit ihren mykenischen Zyklopenmauern ins Meer.

Arkássa selbst wurde erst Mitte des vorigen Jahrhunderts auf geschichtsträchtigem Boden gegründet, denn etwa am gleichen Platz stand die dorische Pólis Arkesía, deren Akrópolis oben auf dem Paleókastro lag.

Picture: street in Arkássa

Der Name des Dorfes erinnert daran. Sehenswert sind die Reste der byzantinischen Basilika Agía Anastásia mit ihren schönen Mosaikböden. Sie entstand etwa im 4. Jahrhundert auf den Ruinen eines dorischen Tempels, die als willkommenes Baumaterial dienten. Später ereilte die Basilika ein ähnliches Schicksal, denn mitten in ihre Apsis wurde das vergleichsweise bescheidene Kirchlein Agía Sophía gebaut. Die schönsten Teile des Mosaikbodens grub man aus und brachte sie ins Museum von Rhodos. Ein weiteres Stück fristet sein wenig beachtetes Dasein auf dem Schulhof von Arkássa.

Picture: 'Agios Nikólaos Beach
In der Bucht südlich des Paleókastro lädt ein schöner Sandstrand, 'Agios Nikólaos, zum Baden ein. Es gibt hier auch eine kleine Strandtaverne, wo man die Mittagshitze unter Strohdächern und mit kühlen Getränken flieht. Zwischen Strand und Dorf stehen zahlreiche Zimmer und Studios zur Miete frei.

 


Im Dorfkern entstanden in den letzten Jahren mehrere Hotels und zahlreiche Studios, die immer beliebter werden, da sie die Möglichkeit zur Selbstversorgung bieten. Tavernen, Kafenía und Restaurants warten am Dorfplatz und entlang der Hauptstraße auf Gäste. Das meiste Leben spielt sich, wie üblich, direkt am Dorfplatz ab: in der Taverne Petaloúda, nebenan in der Rétro-Bar und im Kafeníon schräg gegenüber.

 

 

 

Nachts am Dorfplatz: die Rétro-Bar, gleich neben der Petaloúda

Picture: Retro bar by night

Picture: Manólis preparing fish in his  Petaloúda kitchen
Restaurant Petaloúda (Schmetterling): Manolis (Bild) und sein Bruder Chris, verstehen sich auf die Zubereitung von frischem Fisch.

  

 

Finíki

Der verschlafene Fischerort Finíki liegt ca. 2 km nördlich von Arkássa, über ihm die blaue Kuppel der Nikólaoskapelle. An der Mole schaukeln stets ein paar kleine Fischerboote, die nachts bei ruhiger See zum Fang ausfahren. Finíki hat mehrere Tavernen, die frischen Fisch anbieten, und ein Restaurant namens Málibou mit besonders schönem Blick über die Bucht. Wer es ruhig liebt, kann in Finíki preisgünstig Fremdenzimmer oder Studios mit Meerblick mieten. Etwas oberhalb des Ortes liegt ein kleiner Badestrand.

Picture: the  small beach of Finíki

Während der großen Hungersnot 1944 fiel dem Dorf eine besondere Rolle zu: sieben Fischer segelten von hier mit einem kleinen Kaïki ohne Funk und Kompaß nach Ägypten, um Hilfe zu holen. Bereits eine Woche später kehrten sie an Bord britischer Kriegsschiffe heim und brachten Nahrungsmittel und Medikamente für die notleidende Bevölkerung mit. Ein Denkmal am Hafen, erinnert an diese Heldentat. Wer die Geschichte aus erster Hand hören möchte, findet in Finíki oder Arkássa mit Sicherheit noch den ein oder anderen Nachkommen dieser tapferen Segler.

Picture: Finíki harbour with boats
Fischerboote am Kai von Finíki - im Hintergrund das Dorf Arkássa

 
There is also a special web site in Greek/English dedicated to Arkássa and Finíki.

  

 

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Last update: 06.02.2001
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